Wie im Allgäu die größte Seifenkiste der Welt Entstand – powered by Allgäu Events
Weltrekord
Rekorde entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis einer Idee, die groß genug gedacht wird, und eines Teams, das sie konsequent orchestriert – so wie wir es jeden Tag für unsere Kunden tun. Für gewöhnlich planen wir hochwertige B2B-Events, die perfekt inszeniert sind. 2015 allerdings brachten wir diese Expertise auf die Straße – und das buchstäblich: mit dem Guinness World Record für die größte Seifenkiste der Welt.
Weltrekord
Im Rahmen der Allgäu Classics haben wir ein Charity-Event zugunsten der Kartei der Not umgesetzt und dabei zahlreiche Partner, Genehmigungen und logistische Prozesse koordiniert: So zeigt unser Weltrekord bis heute, wie unser Full-Service-Gedanke mit Allgäu Events außergewöhnliche Ideen in spektakuläre Erlebnisse verwandelt.
Von der Idee zum Weltrekord
Teamwork
Der Ausgangspunkt war überraschend pragmatisch: Seifenkisten-Events gehörten bereits zu unserem Portfolio. Im Brainstorming mit unserem Markenpartner Red Monkeys diskutierten wir, wie wir unser Eventformat noch besser positionieren können. Statt bloßer Vermarktung entstand schnell die Vision eines Weltrekords, den wir im Rahmen des Oldtimer-Rennens Allgäu Classics mit einem Charity Event verbinden wollten.
„Uns war klar: Wenn wir das machen, dann richtig. Nicht als Gag, sondern als echtes Leuchtturmprojekt mit Wirkung“, erinnert sich Inhaber und Geschäftsführer Matthias Lenz. Die Idee war gesetzt – und mit ihr begann eine Planungsphase, die sich schnell als hochkomplex erwies.
Guinness setzt den Maßstab
Planung
Wer einen Weltrekord aufstellen will, der muss sich an klare Vorgaben halten – in unserem Fall forderte Guinness eine Seifenkiste mit mindestens acht Metern Länge, vier Metern Breite und 400 Metern Strecke, die sie aus eigener Kraft zurücklegen musste.
Eine Konstruktion in dieser Größenordnung zu planen und tatsächlich fahrbereit zu machen, stellte sogar uns vor Herausforderungen: Neben Design und Statik ging es um Sicherheitsfragen, Genehmigungen, Logistik und die Koordination zahlreicher Partner. Parallel lief die Kommunikation bereits auf Hochtouren: Sponsoren waren bereits angeworben, und das Event medienwirksam angekündigt und in die Allgäu Classics eingebunden.
„Als klar wurde, welche Dimensionen dieses Projekt annimmt, hatten auch wir erstmal Respekt. Aber genau das ist es, was uns auch im Alltag reizt: Projekte, die nicht wie im Bausatz ablaufen – sondern bei denen wir alles daran setzen, sie möglich zu machen“, so unser Geschäftsführer Dominik Bollig.
Schnell zeigte sich: Ein Weltrekord dieser Größenordnung lässt sich nur gemeinsam realisieren. Partner aus der Region unterstützten uns mit Material, Know-how und Infrastruktur. Lehrlinge von Robert Bosch halfen beim Bau, Holz wurde gesponsert, das Hotel Oberstdorf stellte Flächen für den Aufbau zur Verfügung. Weitere Unterstützer organisierten Fahrer, Bremser und zusätzliche Sponsoren.
Wir übernahmen dabei die zentrale Koordination – von der technischen Planung über Sponsoring und Kommunikation bis zur Einbettung in die Gesamtinszenierung der Allgäu Classics.
Ein Projekt, viele Partner
Gemeinsam
Strecke gesucht – und gefunden
Wo?
Während Konstruktion und Partnerschaften Form annahmen, blieb eine entscheidende Frage offen: Wo sollte die größte Seifenkiste der Welt überhaupt fahren?
Die ursprünglich favorisierte Strecke erwies sich aus verschiedenen Gründen als nicht realisierbar. Eine Alternative musste her – schnell. Die Lösung kam schließlich aus der Gemeinde Schöllang nahe Oberstdorf: Eine Kreisstraße wurde für unser Event zur Verfügung gestellt; unterstützt von Gemeinde, Feuerwehr und Musikverein.
Mit der Strecke schien das größte Hindernis überwunden. Doch das nächste folgte unmittelbar: Wie transportiert man eine überdimensionale Seifenkiste an ihren Einsatzort?
Die fertige Konstruktion übertraf selbst optimistische Erwartungen. Bei der offiziellen Vermessung durch Guinness World Records ergaben sich beeindruckende Maße: 8,88 Meter Länge und 4,24 Meter Breite. Das war groß genug für den Rekord – brachte aber auch weitere logistische Herausforderungen.
Der Transport erforderte einen Schwerlasttransport, begleitet von Polizei und Sondergenehmigungen. Für den finalen Weg zur Strecke war sogar ein kurzer Helikopterflug vorgesehen. Alles war abgestimmt, Genehmigungen lagen vor – bis kurz vor dem Ziel eine neue Messung ergab: 24 Zentimeter zu breit für die ursprüngliche Transportfreigabe.
Logistik unter Hochspannung
Pressure
Die Genehmigung war damit hinfällig. Und es war Wochenende.
Was folgte, war ein Lehrstück in pragmatischer Zusammenarbeit: In enger Abstimmung mit den Behörden gelang es uns, kurzfristig eine neue Sondergenehmigung zu erhalten. Der Transport konnte fortgesetzt werden.
„Solche Momente entscheiden, ob ein Projekt funktioniert oder scheitert“, sagt Lenz. „Dann zeigt sich, wie wichtig Vertrauen, schnelle Abstimmungen und ein belastbares Netzwerk sind.“
Der große Tag
Erfolg...?
Am Veranstaltungstag zeigte sich endlich das Ergebnis der wochenlangen Planung: Unter den Augen der Guinness-Jurorin wurde die Seifenkiste offiziell freigegeben.
Per Helikopter gelangte sie auf die Strecke, begleitet von neugierigen Blicken und wachsender Spannung. Ein Fendt-Schlepper brachte die Konstruktion an den Start, Blasmusik begleitete das Spektakel. Dann der Moment, auf den wir hingearbeitet hatten: der Start.
Am Steuer: Bernd Mayländer, Formel-1-Safety-Car-Pilot. An den Bremsen: Matthias Dolderer, Kunstflugpilot und Red-Bull-Air-Race-Champion.
Ohne Testlauf setzte sich die größte Seifenkiste der Welt in Bewegung. Sie rollte – stabil, kontrolliert, begleitet von Musik und jubelnden Zuschauern – die Strecke hinab und überquerte die Ziellinie.
Der Rekord war geschafft!
Neben dem offiziellen Weltrekord stand am Ende ein Ergebnis, das dem Projekt zusätzliche Bedeutung verlieh: 25.000 Euro Spendensumme für die „Kartei der Not“.
Die mediale Aufmerksamkeit war groß, die Resonanz in der Region ebenso. Für uns wurde das Projekt zu einem Meilenstein – nicht nur wegen der spektakulären Bilder, sondern wegen der Erfahrung, ein Vorhaben dieser Größenordnung erfolgreich umgesetzt zu haben.
„Dieses Projekt zeigt sehr gut, wie wir arbeiten“, sagt Bollig. „Kreativ denken, groß planen und dann die vielen einzelnen Bausteine so zusammenführen, dass am Ende etwas entsteht, das Menschen wirklich bewegt.“
Mehr als ein Rekord
Spenden
Seit jeher Rekordverdächtig
profis
Heute, über zehn Jahre später, ist die größte Seifenkiste der Welt längst Teil unserer Geschichte. Doch ihre Bedeutung für uns reicht weit über den Eintrag im Guinness-Buch hinaus – denn das Projekt steht exemplarisch für unseren Anspruch, außergewöhnliche Ideen Realität werden zu lassen: Mit Mut, Organisationsstärke und einem klaren Blick für gemeinsame Ziele.
Lust auf Ihr eigenes Event?
Unser Weltrekord zeigt, wie Allgäu Events das Unmögliche möglich macht. Dieselbe Expertise, Kreativität und Präzision bringen wir in jedes Event unserer Kunden ein – vom Konzept bis zur Umsetzung, alles aus einer Hand. Lassen Sie uns gemeinsam Ihr perfektes Eventhighlight auf die Beine stellen!